Turmdachreparatur am 6.Oktober 2005

Nach grünlicher Vorbereitung und Erfassung der Schäden im Dachbereich durch Sachverständige wurde durch Ausschreibung eine einheimische Firma mit der schwierigen Reparatur an den Türmen beauftragt. Durch deren Höhe von 47 und 45 Metern, wäre eine Einrüstung sehr teuer und zeitaufwendig.

Am 6. Oktober 2005 kam ein großer Drehkran mit Arbeitsbühne an der romanischen Basilika zum Einsatz. So konnten beide Türme von außen komplett kontrolliert werden. Dies erwies sich als eine optimale Lösung. Denn es konnten dadurch noch mehr Schäden an der Dacheindeckung gefunden werden, als von unten und innen ersichtlich waren. So sind alle sichtbar gewordenen und angezeigten Schadstellen fachgerecht und an einem Arbeittag repariert worden. Der Einsatz der Technik hat dadurch etwas länger gedauert als geplant. Jetzt sind jetzt die beiden Turmdächer der Basilika wieder dicht. Nun kann man den Herbst- und Winterstürme beruhigter entgegen sehen.

Zum Glück spielte das Wetter mit. Es war zwar neblig, aber kein Wind. Für die Bevölkerung war das ein eigenartiges Schauspiel. Ein so großer Kran kam hier noch nicht zum Einsatz. Etwas gespenstig ragte der Ausleger in den Dunst. Die Arbeitsbühne war zeitweise nicht vom Boden aus zu sehen, und so richtig war nicht zu erkennen, was dort ablief. Etliche Beobachter verfolgten gespannt das Geschehen und spekulierten eifrig über die Dinge, die dort im Nebel passierten. Zum späten Nachmittag lichtete sich dann der Nebel und gegen 18 Uhr konnte der Kran zur Kirche in Neundorf umsetzten. Dort wird er auch, wie bei uns, zum Einsatz kommen.

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